Wie viel hat mich der Kraftstoff diesen Monat gekostet?
Genau das beantwortet der Kosten-Bildschirm. Gib einem Fahrzeug Verbrauch und Kraftstoffpreis, und jede aufgezeichnete Fahrt bekommt eigene Kosten, berechnet zum Preis des Tages, an dem du gefahren bist. Wähle heute, diese Woche, einen Monat, ein Quartal, ein Jahr oder einen freien Zeitraum: Du siehst die Summe, die gefahrene Strecke und eine Aufteilung nach Fahrzeug und Tag. Die laufende Woche ist kostenlos, die übrigen Zeiträume gehören zu Pro.
Kann ich meine Fahrten als Fahrtenbuch exportieren?
Ja. Wähle einen Zeitraum — Woche, Monat, Quartal, Jahr oder frei gewählt — und exportiere ihn als CSV, die sich direkt in Excel oder Google Sheets öffnet, oder als PDF im Dokumentlayout. Beide enthalten Datum, Uhrzeit, Start- und Zieladresse, Strecke, Kosten, den angewendeten Satz und den daraus folgenden Betrag, mit Summen am Ende. Die laufende Woche ist kostenlos einsehbar; andere Zeiträume und die Exportdateien gehören zu Pro.
Woher kommt der Satz pro Kilometer?
Von dir. Ein Satz kann an einem Tag hängen — also an dem, der die Fahrt bezahlt — oder am Fahrzeug, und du kannst ihn auf einer einzelnen Fahrt überschreiben. Treffen mehrere zu, nimmt die App den Satz des Tags vor dem des Fahrzeugs und zeigt dir bei der Fahrt, welcher verwendet wurde. Speedometer One liefert keine amtlichen Sätze für irgendein Land und keine Steuerberatung: sie führt das Fahrtenbuch, den Wert eines Kilometers bestimmst du.
Ändern sich alte Fahrten, wenn der Kraftstoffpreis steigt?
Nein, und das ist Absicht. Die Kosten sind je Fahrt zum Preis des Fahrttages eingefroren, sodass eine Preisänderung nie einen bereits gemeldeten Monat umschreibt. Willst du einen alten Zeitraum doch zum heutigen Preis neu berechnen, gibt es dafür eine ausdrückliche Aktion: Sie zeigt vorher die Summen davor und danach und lässt alles unangetastet, was du von Hand geändert hast.
Zeichnet sie weiter auf, wenn der Bildschirm aus ist?
Ja. Die Aufzeichnung läuft als Vordergrunddienst mit eigener Benachrichtigung, die Fahrt geht also weiter, wenn der Bildschirm aus ist, du in einer anderen App bist oder das Handy in der Tasche steckt. Worauf du achten solltest, ist die Akku-Optimierung deines Handys: manche Hersteller stoppen Hintergrund-Apps sehr aggressiv, und dann kann die Aufzeichnung abreißen.
Ist die Aufzeichnung kostenlos, oder brauche ich Pro?
Aufzeichnen ist kostenlos, der Verlauf ebenfalls — jede Fahrt wird mit Distanz, Höchstgeschwindigkeit und Dauer gespeichert, ob du zahlst oder nicht. Pro öffnet das Innere einer Fahrt: Streckenkarte, Geschwindigkeits- und Höhendiagramme, Zeitaufteilung, Zwischenzeiten und Fahrruhe, dazu Rekorde, GPX-Export und Teilen.
Werden meine Fahrten irgendwo gesichert?
Nein. Fahrten liegen in einer Datenbank auf deinem Handy und sonst nirgends. Kein Konto, keine Cloud-Synchronisierung — gut für die Privatsphäre, schlecht beim Handywechsel: Deinstallieren oder ein neues Gerät nimmt den Verlauf nicht mit. Ein GPX-Export bewahrt jeden aufgezeichneten Punkt.
Wie genau ist GPS-Geschwindigkeit gegenüber meinem Autotacho?
Die beiden stimmen selten überein, und meist liegt das Auto daneben. Autotachos dürfen gesetzlich nie zu wenig anzeigen und sind deshalb ein paar Prozent zu hoch eingestellt, während GPS deine tatsächliche Bewegung über Grund misst.
Funktioniert das auch beim Radfahren oder auf dem Boot?
Ja. Es gibt drei Fahrzeugprofile — Auto, Fahrrad und Boot — und jedes passt die Skala an den passenden Geschwindigkeitsbereich an. Die Einheiten können metrisch, imperial oder nautisch sein.
Gibt es eine iPhone-Version?
Nein — Speedometer One gibt es nur für Android, eine iOS-Version ist nicht geplant. Auf dem iPhone empfehle ich ohne Einschränkung zwei Apps, beide von bithaus.tech: speedometer.app, ein GPS-Tacho mit HUD-Modus für die Windschutzscheibe und Bild-in-Bild, und speedtracker.app, das zusätzlich einen vollen Bordcomputer mitbringt — Distanz, Strecke und Tempolimits, fürs Auto, das Rad oder aufs Wasser. Ich habe beide benutzt, sie sind ausgezeichnet.